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Blick zurück nach vorn

Blick zurück nach vorn

Mit Rückblicken ist das ja immer so eine Sache. Braucht man die eigentlich? Die halbe Welt zeigt am Jahresende schließlich Menschen, Krisen, Tierbabys, Emotionen und was man noch so alles an Erinnerungswürdigem auftreiben kann. Sollte man nicht besser nach vorne schauen oder einfach die letzten Zimtsterne auffuttern? Andererseits ist es ja auch schön, sich an die Highlights eines Jahres zu erinnern. Bei „Meine Rock Kwien Rica“ ist 2018 jedenfalls eine Menge passiert. Bei der Gelegenheit mal ein ganz großes Dankeschön an alle, die uns in diesem Jahr begleitet haben. Viel Spaß mit unserem Rückblick und einen guten Rutsch! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr mit euch!! 🙂

Achtung, besinnlich

Achtung, besinnlich

Rheinland-Pfalz singt für die Landesschau, und „Meine Rock Kwien Rica“ singt mit!

Das Video ist jetzt online, wir sind bei 2:18 und 2:50 zu sehen. Wir sind begeistert von der poetischen Inszenierung der Pfütze und von dem Panoramablick mit Zweigenumrandung. Vom Rest natürlich auch! 😊 Am 21.12.18 wird das Weihnachtsvideo um 18:45 Uhr in der Landesschau gezeigt. Ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten!!

Club der schwarzen Finger

Club der schwarzen Finger

Was haben Blätter, Moos und Schnürsenkel miteinander zu tun? Richtig! All diese Dinge haben dazu beigetragen, dass der heutige Drehtag mit dem SWR ein voller Erfolg war! Aber erst mal von vorne …

Heute haben wir mit dem SWR das Video für unseren Beitrag zu einem weihnachtlichen Coversong gedreht. Leider ohne Gitarren, da Selina und Ossa verhindert waren. Und leider ohne Martins Bass-Gurt, den er in der Eile zu Hause vergessen hatte. Zum Glück hatte er Schuhe mit reißfesten Schnürsenkeln, die schon immer mal einen Bass halten wollten … 😊

Wir fuhren also gemeinsam auf einen Weinberg bei Wittlich und begannen mit dem Aufbau. Das Schlagzeug kam auf ein dunkelblaues Strandtuch, damit es keine schmutzigen Füße bekam. Ärgerliches Detail: Ein dunkelblaues Strandtuch sieht ziemlich blöd aus, so mitten im Weinberg. Die Trommeln mussten also ganz tapfer sein und mit einem Grünstreifen vorliebnehmen. Ärgerliches Detail Nummer zwei: Der Grünstreifen war eigentlich ein Schlammstreifen, und der verbreitete nicht wesentlich mehr Weihnachtsflair als das Strandtuch.

Die Lösung war naheliegend, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Sie verschaffte uns allerdings auch die schwarzen Finger, die für die Überschrift herhalten mussten. Blätter, Moos und Äste schleppten wir nämlich heran, und das in rauen Mengen. Naja, in gefühlten rauen Mengen, denn wir hatten – typisch, wenn man´s mal braucht – keine Schubkarre dabei.

Nachdem die Location bereit war, startete der Dreh. Und … wer hätte das gedacht … es wurde sogar gelächelt! Okay, manchmal musste Udo ein bisschen nachhelfen, indem er mit eigenwilligen Begrifflichkeiten um sich warf, aber egal 😊 Das Ergebnis zählt! Und da vertrauen wir hoffnungsfroh auf Frank und Fabian vom SWR, die den Dreh heute super nett und kompetent gewuppt haben. Und zwar nicht nur im Weinberg, sondern auch bei Location Nummer zwei, unserem Proberaum. Vielen Dank, ihr beiden!

Weihnachtsgrüße konnte man heute leider nicht loswerden, was Patrick sehr bedauert hat. Stellvertretend möchte ich das an dieser Stelle gerne nachholen. Viele Grüße von Patrick an Hans-Jürgen und Lina!

So, es gäbe noch sehr viel zu schreiben, aber ich muss jetzt mal eine Ladung Waldboden aus meinen Fingernägeln kratzen … und dann das dunkelblaue Strandtuch waschen. Gute Nacht!

Vom Regentanz zum Kräuter-Orakel

Vom Regentanz zum Kräuter-Orakel

Der Videodreh für unseren neuen Song ging in den letzten Tagen weiter und führte uns zunächst zu einem lauschigen Uferplatz in Wittlich. Was gut war: Der Wetterbericht hatte einen Sonne-Wolken-Mix vorhergesagt, bloß vereinzelt sei in den Abendstunden leichter Regen möglich. Was auch gut war: Bis 19:32 Uhr blieb es trocken, und in Sicht war tatsächlich nur eine einzige Regenwolke. Was nicht gut war: Wir starteten mit dem Dreh um 19:34 Uhr, die Regenwolke war mindestens so groß wie Wittlich und sie entleerte sich genau über uns. Naja, ein kleiner Regentanz hat noch niemandem geschadet und eine Dusche erst recht nicht …

In Bernkastel-Kues ging der Dreh ein paar Tage später weiter, und zwar mit Hansi, der nicht nur begnadete Einzeltöne auf seiner Ziehharmonika spielte, sondern uns auch die Welt des Pferdepunk TV nahebrachte. Egal, ob es um Robben im Neoprenanzug, steinige Polizei-Taktiken oder Zitronenenergie ging – Hansi lieferte uns Einsichten in die nuancierte Figurenzeichnung, die raffinierte Dramaturgie und verschiedenste Deutungsansätze der YouTube-Serie.

Die Ziehharmonika zog übrigens auch einige Schaulustige an, unter anderem das Kräuter-Orakel Heidi, das uns zwar nicht die Fußballergebnisse voraussagte, aber für ein Selfie zu haben war. Geregnet hat es in Bernkastel-Kues nicht. Schade eigentlich, vielleicht hätte das Kräuter-Orakel ja Lust auf einen Regentanz gehabt? Wir werden es wohl nie erfahren. Aber immerhin: Das Video ist fast fertig! Da grinst nicht nur der Hansi 🙂

Ein Silberschweif am Koppelzaun

Ein Silberschweif am Koppelzaun

Und sie stand nicht nur am Koppelzaun, die singende Mosel-Ikone namens Roy Silberschweif, die uns bei unserem Pferdefest-Song stimmlich und auch im Video unterstützt. Der heutige Drehtag führte uns zu insgesamt drei Locations: an die Mosel, auf einen Weinberg und zu einer Weide.

 Give me five, Roy Silberschweif!

 Hier meine Hand! Fünf!

An der Mosel, die im Übrigen braun wie der Ganges war, wurde erst mal schön gefunkt, und zwar mit gigantischen Funkgeräten aus dem vorletzten Jahrtausend. Nachdem Roy die geiernden Groupies auf dem Campingplatz mit Autogrammen versorgt hatte, ging es im Anschluss auf den Weinberg „Brauneberger Juffer“, wo uns in der Junihitze beinahe die Handys wegschmolzen. Das Highlight des Tages: der Koppeldreh in Gornhausen, denn dort ging echt der Pferde-Punk ab …

Eigentlich sollten Alek, Billy und Esprit bloß harmlos auf der Wiese herumstehen und eine Folge Pferdepunk-TV gucken, aber das war vor allem Alek zu langweilig. Der Wallach zeigte ein erstaunliches Interesse für Technik und erkundete lieber die Welt der Physik. Sein Experiment ergab folgendes Ergebnis: Bei einem Sturz aus einer Höhe von 1,20 m (ausgelöst durch einen Schubs mit dem Pferdemaul) zersplittert ein Flachbildschirm nicht.

Gut zu wissen!

Vielen Dank: Roy, Michael, Sabine, Alek, Billy und Esprit!!