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Vom Regentanz zum Kräuter-Orakel

Vom Regentanz zum Kräuter-Orakel

Der Videodreh für unseren neuen Song ging in den letzten Tagen weiter und führte uns zunächst zu einem lauschigen Uferplatz in Wittlich. Was gut war: Der Wetterbericht hatte einen Sonne-Wolken-Mix vorhergesagt, bloß vereinzelt sei in den Abendstunden leichter Regen möglich. Was auch gut war: Bis 19:32 Uhr blieb es trocken, und in Sicht war tatsächlich nur eine einzige Regenwolke. Was nicht gut war: Wir starteten mit dem Dreh um 19:34 Uhr, die Regenwolke war mindestens so groß wie Wittlich und sie entleerte sich genau über uns. Naja, ein kleiner Regentanz hat noch niemandem geschadet und eine Dusche erst recht nicht …

In Bernkastel-Kues ging der Dreh ein paar Tage später weiter, und zwar mit Hansi, der nicht nur begnadete Einzeltöne auf seiner Ziehharmonika spielte, sondern uns auch die Welt des Pferdepunk TV nahebrachte. Egal, ob es um Robben im Neoprenanzug, steinige Polizei-Taktiken oder Zitronenenergie ging – Hansi lieferte uns Einsichten in die nuancierte Figurenzeichnung, die raffinierte Dramaturgie und verschiedenste Deutungsansätze der YouTube-Serie.

Die Ziehharmonika zog übrigens auch einige Schaulustige an, unter anderem das Kräuter-Orakel Heidi, das uns zwar nicht die Fußballergebnisse voraussagte, aber für ein Selfie zu haben war. Geregnet hat es in Bernkastel-Kues nicht. Schade eigentlich, vielleicht hätte das Kräuter-Orakel ja Lust auf einen Regentanz gehabt? Wir werden es wohl nie erfahren. Aber immerhin: Das Video ist fast fertig! Da grinst nicht nur der Hansi 🙂

Ein Silberschweif am Koppelzaun

Ein Silberschweif am Koppelzaun

Und sie stand nicht nur am Koppelzaun, die singende Mosel-Ikone namens Roy Silberschweif, die uns bei unserem Pferdefest-Song stimmlich und auch im Video unterstützt. Der heutige Drehtag führte uns zu insgesamt drei Locations: an die Mosel, auf einen Weinberg und zu einer Weide.

 Give me five, Roy Silberschweif!

 Hier meine Hand! Fünf!

An der Mosel, die im Übrigen braun wie der Ganges war, wurde erst mal schön gefunkt, und zwar mit gigantischen Funkgeräten aus dem vorletzten Jahrtausend. Nachdem Roy die geiernden Groupies auf dem Campingplatz mit Autogrammen versorgt hatte, ging es im Anschluss auf den Weinberg „Brauneberger Juffer“, wo uns in der Junihitze beinahe die Handys wegschmolzen. Das Highlight des Tages: der Koppeldreh in Gornhausen, denn dort ging echt der Pferde-Punk ab …

Eigentlich sollten Alek, Billy und Esprit bloß harmlos auf der Wiese herumstehen und eine Folge Pferdepunk-TV gucken, aber das war vor allem Alek zu langweilig. Der Wallach zeigte ein erstaunliches Interesse für Technik und erkundete lieber die Welt der Physik. Sein Experiment ergab folgendes Ergebnis: Bei einem Sturz aus einer Höhe von 1,20 m (ausgelöst durch einen Schubs mit dem Pferdemaul) zersplittert ein Flachbildschirm nicht.

Gut zu wissen!

Vielen Dank: Roy, Michael, Sabine, Alek, Billy und Esprit!!